Maßnahmebeschluss zur Herstellung von Krippenplätzen an ausgewählten Standorten

Beschlussvorschlag:

 

Die Durchführung der folgenden Baumaßnahmen zur Herstellung von Krippenplätzen wird vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Regelung beschlossen:

 

Zwei Krippengruppen im Bereich der Kita Düsseldorfer Straße auf der Grundlage der Planungen des Architekturbüros Wojahn vom 28.05.2008 sowie der Kostenschätzung vom 28.05.2008, die mit Kosten von 627.200 € abschließt.

 

Zwei Krippengruppen im Bereich der Kita Dobben auf der Grundlage der Planungen des Architekturbüros Ahrens vom 10.06.2008 in der Fassung der nochmals aktuell reduzierten Flächen sowie der dadurch zum zweiten Male geänderten Kostenschätzung vom 30.09.2008, die mit Kosten von 744.000,00 € abschließt.

 

Eine Krippengruppe im Bereich der Kita Alpheide auf der Grundlage der Planungen des Architekturbüros Hindahl vom 26.05.2008 sowie der Kostenschätzung von 234.000,00 €.

 

Die Maßnahme zur Herstellung von Krippengruppen auf der Basis des Krippenkonzeptes wird im Bereich der Kita St. Michael nach Klärung der Grundstücks- und somit Standortfrage gesondert beraten.

 

Sachdarstellung:

 

Der Rat hat in seiner Sitzung am 08.07.2008 den Beschluss gefasst, in den nachstehend aufgeführten Einrichtungen Krippengruppen herzustellen.

Den Beratungen zugrunde lagen Kostenschätzungen der beauftragten Architekturbüros, die für die vorgesehen Standorte folgendermaßen abschließen:

 

Alpheide                                 1 Krippengruppe                                  234.000,00€

Dobben                                  2 Krippengruppen                                985.500,00€

Düsseldorfer Str.                   2 Krippengruppen                                627.200,00€

St. Michael                             3 Krippengruppen                             1.487.200,00€

 

Die Kostensituation der geplanten Gruppenräume am Dobben wurde durch die Architekten überprüft. Durch Fortfall des erwünschten, aber nicht zwingend erforderlichen Bewegungsraumes (20m²) und des Geräteraumes (11m²) sowie durch weitere geringfügige Änderungen würden sich die Kosten auf 890.500,00€ reduzieren. Durch weitergehende Flächenoptimierungen könnten weitere Einsparungen erfolgen. Entsprechende Pläne sowie die geänderte Kostenschätzung werden in der Sitzung vorgestellt.

Die Kostenschätzung der Krippengruppen Düsseldorfer Str. basiert auf einem Solitärbau. Durch den Anbau der Gruppenräume einschließlich der erforderlichen Nebenräume an die vorhandene Kita könnten auch hier Einsparungen erzielt werden.

 

Die Planung des Krippengebäudes St. Michael geht von einem im pädagogischen Sinne optimalen Flächenzuschnitt aus, der über den erforderlichen Mindestanforderungen liegt. Auch hier sind bei einer Reduzierung der Gesamtfläche nicht unerhebliche Einsparungen zu erzielen. Eine veränderte Planung macht jedoch erst dann Sinn, wenn die Grundstücksfrage geklärt ist, d.h., wenn der für diesen Bereich in der Aufstellung befindliche Bebauungsplan eine Planreife erlangt hat, die der derzeitigen Eigentümerin bzw. dem potentiellen Investor eine Realisierung der Nutzungsabsichten ermöglicht und ein Erwerb der gewünschten Teilfläche durch die Stadt durchgeführt werden kann.

 

Im Hinblick auf die Vergabe weiterer Planungsleistungen und detaillierter Kostenberechnungen ist es nunmehr erforderlich, die entsprechenden Maßnahmebeschlüsse zu fassen.

 

Der Ausschuss für Jugend, Soziales und Sport hat die Angelegenheit am 17.09.2008 beraten und folgende Beschlussempfehlung getroffen:

 

Die Durchführung der folgenden Baumaßnahmen zur Herstellung von Krippenplätzen wird vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Regelung beschlossen:

 

Zwei Krippengruppen im Bereich der Kita Düsseldorfer Straße auf der Grundlage der Planungen des Architekturbüros Wojahn vom 28.05.2008 sowie der Kostenschätzung vom 28.05.2008, die mit Kosten von 627.200 € abschließt.

 

Zwei Krippengruppen im Bereich der Kita Dobben auf der Grundlage der Planungen des Architekturbüros Ahrens vom 10.06.2008 in der Fassung der aktuell reduzierten Flächen sowie der dadurch geänderten Kostenschätzung vom 10.09.2008, die mit Kosten von 850.300 € abschließt.

 

Dem Verwaltungsausschuss ist eine Gegenüberstellung der geplanten Räumlichkeiten in der Kita Dobben und der Kita Düsseldorfer Straße vorzulegen, die eine Begründung der unterschiedlichen Raumgrößen und Räume enthält.

 

Eine Krippengruppe im Bereich der Kita Alpheide auf der Grundlage der Planungen des Architekturbüros Hindahl vom 26.05.2008 sowie der Kostenschätzung von 234.000,00 €.

 

Angesichts der Kostensituation der vorgesehenen Krippengruppen an der Kita Dobben wurde das betreffende Architekturbüro beauftragt, im Interesse einer Kostensenkung eine weitere Überprüfung des Gesamtflächenbedarfs vorzunehmen und einen alternativen Lösungsvorschlag vorzustellen.

Durch eine Optimierung der Krippengruppen und Flächenreduzierungen der Räume des allgemeinen Bereichs (Gesamtflächenreduzierung von 473 m² auf 412 m²) wurden die Gesamtbaukosten um weitere 106.300,00 € auf nunmehr brutto 744.000,00 E gesenkt. Beigefügt ist die gewünschte Flächengegenüberstellung.

 

Finanzierung:

Als Anlage beigefügt sind die Folgekostenberechnungen für die Baumaßnahmen Düsseldorfer Str., Dobben und Alpheide.

Außerdem beigefügt sind zwei Übersichten über die Investitions- und Folgekosten für Krippenbetreuung auf Grundlage des Konzeptes über den mittelfristigen Bedarf an Krippenplätzen mit einer Versorgung von 35% (70% Tageseinrichtungen, 30% Tagespflege).

In der 1. Variante wurden die zur Zeit gültigen Elternbeiträge zugrunde gelegt. Die 2. Variante sieht einen 25%igen Elternbeitrag vor.

Sämtliche Übersichten und Berechnungen müssen ggf. geänderten Situationen angepasst werden.

Durch die Erfüllung des Rechtsanspruches auf einen Krippenplatz in der dargestellten Form entstehen erhebliche haushaltswirksame Auswirkungen, deren Finanzierung augenblicklich noch nicht sicher gestellt ist.

 

Der Verwaltungsausschuss hat sich mit der Angelegenheit in seiner Sitzung vom 17.11.2008 unter der Vorlagennummer 8/278/2008/1 befasst und hat den Beschlussvorschlag – wie oben eingearbeitet – abgeändert.