Umbenennung des Dendermonde-Saals in Susanna Abraham-Saal

Betreff
Umbenennung des Dendermonde-Saals in Susanna Abraham-Saal
Vorlage
15/001/2020
Art
Beschlussvorlage

Beschlussvorschlag:

 

 

Der Dendermonde-Saal wird in Susanna Abraham-Saal umbenannt und mit diversen Ausstellungsstücken zum Leben von Susanna Abraham ausgestattet.



Sachdarstellung:

 

 

Seit 2012 gehört die Stadt Nienburg mit Susanna Abraham zu den FrauenOrten Niedersachsens und seit 2016 existiert in Nienburg zwar der Susanna-Abraham-Platz und auch das ehemalige Wohnhaus Susanna Abrahams existiert noch. Doch leider existiert im Stadtbild kein “einschlägiger” Ort, an dem Susanna Abraham gewürdigt wird. (Rad-)Tourist*innen haben in Nienburg so keine Möglichkeit, sich über Susanna Abraham zu informieren.

 

Um den FrauenOrt Susanna Abraham besser und prominenter präsentieren zu können, wurden im Rahmen mehrerer Arbeitsgruppentreffen Ideen ausgetauscht. Die AG besteht unter anderem aus Petra Bauer, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Nienburg, Patricia Berger, Leiterin des Kreis- und Stadtarchivs Nienburg, Barbara Weißenborn, Ratsfrau Stadtrat Nienburg, Flora Auf dem Berge, frühere Gleichstellungsbeauftragte und Initiatorin des FrauenOrtes Nienburg und Sarah Peters, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Nienburg.

 

Einhellige Meinung ist, dass es einen physischen Ort braucht, an dem Menschen gesammelte Informationen zum FrauenOrt Susanna Abraham finden können. 

 

Nachdem die Stadt Dendermonde im vergangenen Jahr ihre Städtepartnerschaft mit der Stadt Nienburg/Weser gekündigt hat, ist es aus Sicht der Arbeitsgruppe möglich, den Dendermonde-Saal in Susanna Abraham-Saal umzubenennen.

 

So entstünde ein Raum, der sich mithilfe von diversen Ausstellungsstücken zu einer begehbaren Informationsstätte umgestalten ließe.

 

Eine denkbare Ausstellung kann entstehen, indem die vorhandene, in die Wand integrierte, Vitrine mit Ausstellungsstücken ausgestattet wird, beispielsweise ein alter Stoffballen, eine Elle, ein alter Koffer und Faksimiles relevanter Dokumente aus dem Leben Susanna Abrahams. Weiterhin kann ein Roll-Up aufgestellt oder eine Informationstafel installiert werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, eine Hör- und/oder Videostation zu errichten. Es existiert eine Videoaufzeichnung eines szenischen Monologs und ein Radio-Interview über Susanna Abraham im Stadt- und Kreisarchiv.

 

Die Ausstellungsstücke sollen bei anderweitiger Nutzung des Saals einfach und ohne großen Aufwand zur Seite geräumt werden können. Das betrifft vor allem die Hör- bzw. Videostation.

 

Der Raum sollte ursprünglich im Rahmen einer Feier im Mai 2020 eingeweiht werden. Allerdings sind die Planungen für eine öffentliche Einweihung aufgrund der COVID-19-Pandemie in den Hintergrund gerückt. Eine Einweihung im Rahmen eines Empfangs oder einer Feier soll stattfinden, wenn eine solche Zusammenkunft wieder möglich ist.