Betreff
Leitlinien für die Seniorenarbeit in Nienburg/Weser
Vorlage
5/020/2013
Art
Beschlussvorlage

Beschlussvorschlag:

Den anliegenden Leitlinien für die Seniorenarbeit in Nienburg/Weser wird zugestimmt. Die Umsetzung der einzelnen Punkte erfolgt jeweils unter Vorbehalt der zur Verfügung stehenden haushaltsrechtlichen Mittel in gestaffelter Form.

In 2014 werden zunächst eine Geschäft- und eine Wahlordnung für einen Nienburger Beirat für ältere Menschen entwickelt und eine Beiratswahl durchgeführt vorbehaltlich der Bereitstellung der erforderlichen Mittel in Höhe von 9.700,--€ in den Haushalt 2014.

Sachdarstellung:

 

Der damalige Arbeitskreis „Seniorenbeirat“  hatte im Februar 2009 unter Vorlage eines Konzeptes die Einrichtung eines Seniorenbeirates für die Stadt Nienburg/Weser beantragt. Nach einer ersten Ablehnung  der Einrichtung eines solchen Beirates in 2009– insbesondere wegen der damit verbundenen hohen Kosten - wurde aufgrund der zwischenzeitlichen intensivierten aber inhaltlich nicht immer einvernehmlich abgestimmten strukturierten ehrenamtlichen Arbeit zweier Arbeitsgruppen für Altenarbeit erneut die Einrichtung eines Beirates  verwaltungsseitig vorgeschlagen – diesmal verbunden mit einer Reduzierung der Verwaltungskosten aber gleichzeitiger Durchführung einer Beiratswahl zur demokratischen Legitimierung dieser neuen Einrichtung.  Der Fachausschuss empfahl daraufhin im Juli 2012 die Bildung eines Seniorenbeirates (Vorlage Nr. 5/012/2012/1).

 

Der Rat konnte dieser Empfehlung nicht folgen, da zunächst die Arbeit eines Seniorenbeirates sowie die Rechte und Pflichten der Mitglieder zu definieren und festzulegen seien.

 

Mit der vorliegenden Leitlinie für SeniorInnenarbeit in Nienburg sollen die besondere Bedeutung der Ehrenamtlichkeit und der Mehrwert für die Stadt Nienburg durch diese Arbeit in nachhaltigen Strukturen aufgezeigt werden.

 

Die beiden in Nienburg existierenden Arbeitskreise im Bereich der SenioreInnenarbeit haben sich im Vorfeld mit den Inhalten der Leitlinien auseinander gesetzt. Anregungen und  Änderungswünsche dieser Arbeitsgruppen konnten z.T. eingearbeitet werden. Bisher nicht berücksichtigte konstruktive Kritiken müssen im weiteren Verlauf der Entwicklung von Geschäft- und Wahlordnung diskutiert werden, da sie im Wesentlichen bereits diese Themenfelder ansprechen. Im Hinblick auf die Wahlform wurden z.B. unterschiedliche Modelle benannt, die auch eine Kostenreduzierung zur Folge haben könnten.

 

Der im Zusammenhang mit der Bildung eines SeniorInnenbeirates von der Politik angesprochene Kinder- und Jugendbeirat soll mit dem Projekt „Interkulturelle Stärken stärken (IkuSs) verwirklicht werden (s. hierzu Vorlage Nr. 5/031/2013). Da nachhaltige und gelebte Strukturen im Bereich der Partizipation von Jugendlichen nur mit einer intensiven Basisarbeit geschaffen werden können, ist eine Einbeziehung der Schulen, Jugendhäuser, Vereine und Verbände mit Jugendgruppenarbeit und MigrantInnenorganisationen unabhängig von Erfolg des Förderantrages unerlässlich.

Finanzierung

 

Durch die Ausführung des vorgeschlagenen Beschlusses entstehen folgende haushaltswirtschaftliche Auswirkungen:

 

 

     im Ergebnishaushalt

         Produkt:    50204              Konto:   443166

 

                                                                     Planjahre:       2014            2015          2016

 

     Aufwand i. H. v.      einmalig       laufend        9.700           6.400         6.400

     Ertrag i. H. v.          einmalig       laufend                                         

 

 

     im Finanzhaushalt

         Produkt:                       Konto:        

 

                                                                     Planjahre:                                         

 

     Auszahl. i. H. v.      einmalig       laufend                                         

     Einzahl. i. H. v.       einmalig       laufend                                         

 

     Die investive Maßnahme übersteigt das Volumen von 50.000,- Euro und erfordert eine Wirtschaftlichkeits- und Folgekostenberechnung; die Maßnahme liegt unter 50.000,-Euro und erfordert eine Folgekostenberechnung

     Der Wirtschaftlichkeits- und Folgekostenvergleich bzw. die Folgekostenberechnung nach § 12 GemHKVO ist beigefügt.

 

 

     Es entstehen Folgekosten für                     Abschreibungen                            

                                                                                   Zinsen                                             

                                                                                   Personalkosten                              

                                                                                   Sachkosten                                    

                                                                                                                                     

 

                                                                                   Gesamt                                          

 

     Es entsteht außerordentlicher Aufwand in Höhe von                                          

          (z. B. ao Abschreibungen f. Abbruch, Verlust, Diebstahl)

 

 

Hinweise:      

 

     Deckungsmittel stehen beim o. a. Produkt, Kontonr.       zur Verfügung

     Deckung erfolgt im Rahmen des zugehörigen Budgets/Deckungskreises

         Die Deckung erfolgt durch:      

     Deckungsmittel stehen nicht zur Verfügung

         Vorschlag zur Deckung: Anmeldung im HH 2014 und Erhöhung der Einnahmen, z.B. durch Veranstaltungserlöse. Mit den lfd. Kosten werden die personelle Betreuung und der sächl. Aufwand nach KGSt-Gutachten beziffert.

 

 

Aufgestellt:     29.10.2013, C. Kreide

                        Datum, Name

Anlagen:

Leitlinien für die SeniorInnenarbeit in Nienburg/Weser