Beratung und Begleitung von Kommunen beim Aufbau von Kooperationen mit Unternehmen und Stiftungen in der Sozialen Stadt Nordertor

Betreff
Beratung und Begleitung von Kommunen beim Aufbau von Kooperationen mit Unternehmen und Stiftungen in der Sozialen Stadt Nordertor
Vorlage
5/014/2016
Art
Sachstandsbericht

 

Sachdarstellung:

 

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) führt im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit das Projekt „Kooperationen zwischen Kommunen und Privaten in der Sozialen Stadt“ durch. Im Rahmen dieses Projektes werden 10 Kommunen ausgesucht, die in Programmgebieten der Sozialen Stadt neue Formen der Kooperation mit Unternehmen und Stiftungen initiieren und entwickeln möchten. Es wird eine intensive qualifizierte Beratung und Begleitung beim Aufbau neuer Kooperationsvorhaben gefördert, für die das BBSR als externen Auftragnehmer das UPJ-Unternehmensnetzwerk eingesetzt hat. Das Projekt läuft bis September 2017.

 

Zurzeit bestehen im Fördergebiet Soziale Stadt Nordertor Arbeitsgruppen, die die Bereiche Soziales, Wohnumfeld, Verkehr und Jugend abdecken. Der Bereich der wirtschaftlichen Beziehungen und Aspekte darf nicht außer Acht gelassen werden, da auch hier ein großes Potential hinsichtlich der Entwicklung gemeinnütziger Projekte und der Imageaufwertung des Stadtteils Nordertor liegt. Das Engagement und Interesse der ortsansässigen Unternehmen  an der Einbindung in das Gemeinwesen im Quartier kann so gezielt geweckt und koordiniert werden. Impulse und Hinweise von „außen“ sowie die Möglichkeit von den Erfahrungen anderer Kommunen und deren Projektideen zu profitieren, sind für den eigenen konzeptionellen Prozess und die Ideenentwicklung hilfreich.

 

Es ist vorgesehen, im Rahmen dieses Projektes Angebote im sozialen Stadtgebiet Nordertor unter Einbindung der Quartiersbevölkerung in Kooperation mit den ortsansässigen Unternehmen und Dienstleistern zu entwickeln und Synergieeffekte zu erzielen.

 

Die städtische Interessenbekundung an der Projektteilnahme ist wohlwollend entgegen genommen worden, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass Nienburg die einzige Kommune aus Niedersachsen ist und sich auch von der Größe her von den anderen Teilnehmern, wie beispielweise Berlin, Dresden, Köln, Gelsenkirchen oder Bayreuth abhebt. Die endgültige Zusage über die Aufnahme in das Projekt steht momentan noch aus.